GIS-Plan AG für Geoinformation

Warum Neophyten bekämpfen

Invasive Neophyten sind ortsfremde Pflanzen, die zahlreiche Probleme in Bezug auf die Gesundheit (Allergien), die einheimische Vegetation (Verdrängung), die Biodiversität sowie Schäden an Bauten verursachen können.

Bereits seit 2008 ist es gesetzliche Pflicht, Neophyten zu beobachten und dauerhaft zu bekämpfen. Ziel ist es, die Problemarten zu kontrollieren und möglichst zu eliminieren. Dabei kommen verschiedene Bekämpfungsmethoden (z.B. Ausreissen, Mähen, Ausgraben, in Ausnahmefällen chemische Bekämpfung) zur Anwendung.

Dem Vorkommen von invasiven Neophyten wird immer mehr Beachtung geschenkt:

  • Finanzinstitute prüfen bei der Vergabe von Hypotheken, ob der Baugrund mit Neophyten belastet ist. Belasteter Boden wird als sanierungsbedürftig eingestuft, was entsprechende Auswirkungen auf den Bodenpreis hat.
  • Ein mit Neophyten belasteter Boden muss entsorgt oder aufbereitet werden. Die Kosten dafür sind nicht zu unterschätzen.
  • Bei der Einreichung von Baugesuchen verlangen immer mehr Behörden eine Entsorgungserklärung, in welcher der Bauherr eine mögliche Belastung des Bodens mit invasiven Neophyten deklariert.
  • Gemeinden werden zukünftig bei der Behandlung von Baugesuchen einen Befall des Bodens mit invasiven Neophyten überprüfen müssen. Dies auch ausserhalb der Vegetationsperioden, weshalb ein möglichst vollständiges Inventar der bekannten Neophyten-Standorte gute Dienste leistet.



Modul «GIS-PLAN Neophyt»: das Kontrollinstrument

Die Browseranwendung basiert auf dem WebGIS der Firma GIS-PLAN AG für Geoinformation. Sie ist einfach zu nutzen und schnell zu erlernen. Die Anwendung kann sowohl online (mit Internetverbindung) als auch offline betrieben werden.

Mit Neophyten befallene Flächen werden mit Hilfe des GPS direkt vor Ort auf dem Tablet erfasst und mit verschiedenen Sachdaten (z.B. Art und Anzahl der entfernten Pflanzen) attributiert. Beim Offline-Betrieb werden die erfassten Daten am Ende des Arbeitstages an die zentrale Datenbank übertragen und stehen am nächsten Tag im WebGIS zur Verfügung.

GIS-PLAN Neophyt» bietet viele Analysemöglichkeiten, welche die Entwicklung der Neophytenbestände im Vergleich zu den vorherigen Jahren dokumentieren. Der Erfolg der durchgeführten Bekämpfungsmassnahmen kann damit objektiv belegt werden.

Diagramm Erfolgskontrolle


Vorteile

  • Kosteneinsparung bis zu 30% durch höhere Effizienz im Vergleich zu herkömmlichen Vorgehensweisen
  • Unterstützung bei der Vorbereitung von Bekämpfungs- und Kontroll-Kampagnen
  • Mobile Anwendung mit Tablet für die Felderfassung im Online- (bei vorhandener Inter-netverbindung) und Offline-Betrieb (Datensynchronisation enthalten)
  • Einfache Lokalisierung bestehender Neophytenflächen im Gelände
  • Direkte Erfassung von Flächen und Pflanzen mit standardisierten Formularen
  • Aktuelle Hintergrundkarten
  • Chronologische Auswertungen für Erfolgskontrollen
  • Bequemer Datenexport zur weiteren Verarbeitung
  • Georeferenzierte Fotodokumentation
  • Druck von Karten direkt aus dem WebGIS
  • Betriebssystemunabhängig durch Darstellung im Browser
  • Ausbau des WebGIS mit weiteren Anwendungen und Geodaten möglich (z.B. Nutzungs-pla¬nung, Leitungskataster, Infrastrukturmanagement)
  • Flexible Kundenlösungen



WebGIS-Modul «GIS-PLAN Neophyt»

WebGIS-Modul «GIS-PLAN Neophyt» mit kundenspezifischer Installation

  • Enthält WebGIS (Desktop und mobil) mit Hintergrundkarten* (amtliche Vermessung, Basispläne, Orthophoto), periodische Aktualisierung der Datenbank, Datenauswertungen und Anleitung
  • Lizenzpreis auf Anfrage (interessantes Lizenzierungsmodell)


Option: Tablets für die mobile Felderfassung können gemietet werden (Mietpreis auf Anfrage)

* ohne allfällige Beschaffungs-/Lizenzkosten und Gebühren Dritter



Systemvoraussetzung (Hardware)

WebGIS am Arbeitsplatz (Desktop):

  • Aktueller Webbrowser (Microsoft Edge, Internet Explorer, Mozilla Firefox, Google Chrome)


Mobiles Gerät (Tablet):

  • Betriebssystem: Windows 7, 8 oder 10
  • Prozessor: Intel i5 oder i7 oder gleichwertig
  • Arbeitsspeicher: mindestens 4 GB (empfohlen 8 GB)
  • Festplatte: mindestens 100 GB (empfohlen SSD-Festplatte)
  • GPS intern oder extern



Referenzen:

«GIS-PLAN Neophyt» wird beim Werkbetrieb Crestault (Gemeinden Bonaduz und Rhäzüns) sowie bei Grün Stadt Zürich erfolgreich eingesetzt.

Gerne beraten wir Sie persönlich. Wir zeigen Ihnen unverbindlich unsere Lösung vom Feldeinsatz bis zu den Auswertungen im Büro.

Prospekt «GIS-PLAN Neophyt» als PDF